Traumstrände und Nashornvögel auf Koh Phayam


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Die einsamen Inseln in Thailand sind mittlerweile rar gesät aber ab und an erreichen uns Gerüchte von Traumstränden, an denen die einfachen Holz- und Bambushütten noch nicht von teuren Ressorts verdrängt wurden.

Koh Phayam im Norden der Adamanenküste soll noch eine der Inseln sein, auf denen der Pauschaltourismus noch kaum angekommen ist.
Also machen wir uns auf den Weg.

Wir hoffen nach unserem Zwischenstopp im Railey nun so gut in der Zeit zu sein, dass wir es an einem Tag bis auf die Insel schaffen. Das letzte Boot soll um 16Uhr fahren. Nach einer Minibus-Bus-Kombi sind wir nach langer Fahrt in Ranong angekommen, um festzustellen, dass das letzte Boot tatsächlich schon um 14Uhr fährt. Also noch eine Übernachtung. Das direkt am Busbahnhof gelegene Kiwi-Guesthouse stellt sich als überraschend nett heraus, und hat hervorragende Sandwiches im Sortiment. Genießen kann diese vorerst allerdings nur Hanna. Mich tribt es in sehr regelmäßigen Abständen auf die Toilette, auf der ich den ominösen Jööörg rufe. Erstaunlich wie stark die ganze Kotzerei mich schwächt, am Ende des Tages kostet mich der 10m Weg zum WC alle verbleibenden Kräfte. Unsere 7/11 Elektrolytepakete dopen mich aber in Windeseile wieder in Reisemodus und so bin am nächsten Morgen wieder fit.

Ausgeschlafen geht es nun wirklich Richtung Koh Phayam. Das Slow Boat braucht gute 2 Stunden auf die kleine Insel. Es herrscht hohe Deutschendichte an Bord: Außer den drei Thais in der Reihe vor uns scheinen tatsächlich ALLE Passagiere unsere Landsleute zu sein. Hinter uns wird stark geschwäbelt.

Auf Koh Phayam gibt es keine Autos, aller Transport läuft entweder übers Wasser, oder über die schmalen Motorradstraßen. Per Motorradtaxi geht es in die Büffel Bucht, einen der zwei großen Strände auf der Insel. Mein Fahrer hat meinen Rucksack vor sich platziert, und kann kaum darüber hinwegsehen. Ob es daran liegt, dass alle Schlaglöcher und Bodenwellen mitgenommen werden, ist schwer zu sagen.

Die Suche nach einer günstigen Unterkunft gestaltet sich schwierig, aber schließlich haben wir doch noch einen traumhaften Bungalow am Strand ergattert. Um unsere Terrasse nisten Nashornvögel, die wir stundenlang beobachten könnten. Wenn wir nachts bei offenem Fenster schlafen erweitern Fledermäuse ihr Jagdrevier um unser Schlaf- und Badezimmer, und kommen immer wieder blitzschnell und zielsicher vorbei geschossen. Gleich nebenan ist die Hippybar, ein großes Piratenschiff mit verschiedenen Plattformen und Baumhäusern, die aussehen, als wären sie aus Treibholz zusammen gezimmert.

Wir verbringen die Zeit vor allem sehr entspannt, lesen am Strand oder auf der Terrasse, oder spazieren die Bucht entlang. Auf einem Strandspaziergang zum Frühstück am anderen Ende der Büffelbucht fühlen wir uns wirklich ganz allein an diesem breiten paradiesischen Strand. Nach dem Frühstück müssen wie für den Rückweg allerdings ins Hinterland ausweichen, denn bei Flut verschwindet der gesamte Strand im Wasser. Zum Glück nimmt uns ein Mitarbeiter unseres Nachbarressorts ein Stück in seinem Caddy mit, denn barfuß auf sonnenheißem Alphalt zu laufen ist auf Dauer wenig entspannt.

Per Motorrad erkunden wir den benachbarten Long Beach, sowie eine versteckte Bucht ganz im Norden der Insel, trinken leckeren Eiskaffee unter Palmen, und saugen noch einmal das Tropenfeeling auf, bevor es auch schon wieder weiter geht auf unserer Reise.

Nächste Station: Einmal diagonal durchs Land, Richtung Laos.

 

 

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